Entdecken Sie eine vielfältige Auswahl an Kunstwerken im Vier-Jahreszeiten-Park.
Wasserspiel | Paul Tönnißen
,,Wasserspiel'' Paul Tönnißen1968 machte er seine Meisterprüfung zum Silberschmied. Er arbeitete in verschiedenen Werkstätten mit u.a. in Holland, Berlin und Münster.
Paul Tönnißen ist 1942 in Vellern geboren. Er absolvierte ein Studium an der Werkkunstschule in Münster, im Fachbereich Metall.
Seit 1969 ist er freischaffend als Metallgestalter und Bildhauer in Beckum-Vellern und ist außerdem Mitglied im Kreiskunstverein Beckum-Warendorf.
Kontur | Ulrich Möckel

Cortenstahl nach Rotbuche
Ulrich Möckel beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Baum und hat ihn in unterschiedlichen Techniken und Sichtweisen bildhauerisch dargestellt. Der Wald als Ansammlung verschiedenster Exemplare ist dabei eine seiner Inspirationsquellen. Als absoluter Kenner des Baumes entwickelt der Künstler immer neue Bearbeitungsweisen dieses Themas. Nachdem die Möglichkeiten des Materials Holz gestalterisch ausgelotet waren, ist Möckel dazu übergegangen, einen ganz charakteristischen und individuellen Teil des Baumes, seinen Querschnitt, in Metall zu formen. Die hier aufrechtstehende Baumscheibe erinnert in ihrer rotbraunen Farbigkeit an das natürliche Vorbild, einer Rotbuche. Deutlich wird, dass die Kontur der Scheibe mitnichten rund ist, wodurch das Einmalige eines jeden Baumes betont und die vermeintliche Gleichförmigkeit von Baumstämmen negiert wird. Die Öffnung im Kern des Stammes bzw. der Scheibe ermöglicht einen Durchblick auf die dahinterliegende Natur, rahmt den gesehenen Ausschnitt als etwas Besonderes ein und schärft unseren Blick für die Natur. Zudem stellt sich uns die Frage, ob nicht auch andere Bäume in ihren Stämmen Hohlräume mit Geheimnissen für uns bereithalten…
Cortenstahl nach Rotbuche | 2019
Dieses Kunstwerk stammt aus der Ausstellung "KUNST_FÜR_VIER" 2023 und konnte durch den Ankauf der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost dauerhaft im Vier-Jahreszeiten-Park verbleiben. Seitdem bereichert es das Angebot an Kunstwerken.
Drei Boote auf Quadrat | Basilius Kleinhans

Das Leuchten im Inneren
Eines der Themen im Werk von Basilius Kleinhans ist das Boot. Es trägt uns als Fortbewegungsmittel über das Wasser, im übertragenen Sinne lässt es uns die Wogen des Lebens überwinden und bewahrt uns vor dem Absinken in beunruhigende oder beängstigende Tiefen. Hier balancieren die bootsförmigen Elemente auf ihren Spitzen, sind mit den Innenseiten einander zugewandt und eröffnen somit ganz neue Assoziationen. Der Austausch von Boot zu Boot, in einem skurrilen Tanz der einzelnen Bugformen erst möglich, erinnert an eine Gesprächssituation. Hoch aufragend, die Innenseiten von der Sonne goldfarben erhellt, leuchtet das Ensemble wertvoll glänzend und mag auf einen Schatz, einen positiven Kern hindeuten. Ähnlich wie bei einer Knospe, die sich zu einer Blüte öffnet, ist das Wertvolle, Bunte zunächst sicher verschlossen. Nur bei entsprechenden Witterungsverhältnissen und zu einer besonderen Zeit können wir einen Blick auf die entfaltete Schönheit werfen. So mag der Betrachter an den Schutz des Besonderen und die Wertschätzung der Schönheit hinter der Fassade ebenso denken, wie an das Strahlen, das sich erst in einer Atmosphäre von Sicherheit und Schutz entfalten kann.
Bronze vergoldet | 2012 / 2023
Dieses Kunstwerk stammt aus der Ausstellung "KUNST_FÜR_VIER" 2023 und konnte durch den Ankauf der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost dauerhaft im Vier-Jahreszeiten-Park verbleiben. Seitdem bereichert es das Angebot an Kunstwerken.
Schaukeln | Martina Lückener

Beschwingende Erinnerung
Wir alle haben Erinnerung an unsere Kindheit und im besten Fall sind zahlreiche schöne dabei. Das Schaukeln auf einem Spielplatz oder unter einem Baum gehört für viele zu den besonderen und prägenden Erlebnissen. Hier bestimmte man schon als kleines Kind ganz allein, wie heftig man schwingen und wie hoch man hinaus wollte. Wenn man ganz mutig war, sprang man an der höchsten Stelle ab und fühlte sich, fast fliegend, unglaublich frei. Einfache Bewegungen und das Bewusstsein des eigenen Könnens und Wollens machen das Schaukeln zu einer frühen intensiven Erfahrung seines Selbst. Martina Lückener hat den Ort für ihre Arbeit ganz bewusst ausgewählt. Das rote Acrylglas steht farblich in klarem Kontrast zu den umgebenden Bäumen und lässt bei entsprechendem Wetter die Sonnenstrahlen durchscheinen.
Die Bewegung der Blätter, als unruhig flirrende Schatten auf die Oberfläche des Materials geworfen, erinnert an das unvergleichlich kribbelnde Gefühl im Magen, das sich jedes Mal aufs Neue im Zenit des Schwungs, diesem besonderen Punkt zwischen Auf- und Abschwung einstellte. So bietet ihr Objekt ein wunderbares und verbindendes Gesprächsthema für Parkbesucher aller Generationen.
Figur aus Acrylglas | 2013
Dieses Kunstwerk stammt aus der Ausstellung "KUNST_FÜR_VIER" 2023 und konnte durch den Ankauf der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost dauerhaft im Vier-Jahreszeiten-Park verbleiben. Seitdem bereichert es das Angebot an Kunstwerken.
Das Nest | Herbert Strake

Nestarchitektur der besonderen Art
In einem Park ist es durchaus nicht ungewöhnlich, Vogelnester zu finden, mitunter sogar mit Gelege oder frisch geschlüpften Küken. Das Werk von Herbert Strake jedoch irritiert uns. Überdimensional groß und aus technischem Material gefertigt ist dieses Nest etwas Besonderes. Armierungseisen wurden zu einem verwobenen Nest verschweißt und auf einem stählernen Gestell montiert. Durch die lockere Struktur können wir das Gelege erkennen, das mit der gesprenkelten Oberfläche an die Färbung von Kiebitzeiern erinnert. Unvermittelt fragen wir uns, ob tatsächlich ein Lebewesen, der Vierjahreszeitenvogel, dieses Nest gebaut hat. Oder hat er das vom Künstler vorbereitete Nest genutzt und seine beiden Eier dort hineingelegt? Strake spielt mit unseren Seherfahrungen und bringt uns an die Grenzen dessen, was wir für möglich halten. Märchen und Phantasiegeschichten erzählen häufig von wundersamen Lebewesen, und auch wenn wir sie nie gesehen haben, existieren sie doch in unserer Phantasie. Das Nest von Herbert Strake spielt somit nicht nur mit dem vermeintlichen Gegensatz von Kunst und Natur, sondern reißt auch die Grenzen zwischen Realität und Fiktion nieder.
Stahl und Kunststoff | 2022
Dieses Kunstwerk stammt aus der Ausstellung "KUNST_FÜR_VIER" 2023 und konnte durch den Ankauf der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost dauerhaft im Vier-Jahreszeiten-Park verbleiben. Seitdem bereichert es das Angebot an Kunstwerken.
Cocon und Windspiel | Herbert Strake
Objekte von Herbert StrakeHerbert Strake ist 1949 in Wiedenbrück geboren und fertigt Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien, meist Metall oder Holz.
Er ist gelernter Werkzeugmacher und Lithograph.
Sonnenboot | Basilius Kleinhans
,,Sonnenboot'' Basilius KleinhansBasilius Kleinhans ist 1968 in Beckum geboren. Er machte eine Ausbildung als Bildgießer und schließlich seine Meisterprüfung.
In den Jahren 1992/93 besuchte er die Hochschule für Angewandte Kunst in Wien.
Er lebt und arbeitet in Sendenhorst und Günzberg/Donau.
Seine Arbeiten finden im privaten und öffentlichen Raum statt aus Bronze, Edelstahl und Stein.
Das Menschenpaar | Bernhard Kleinhans
"Das Menschenpaar" Bernhard KleinhansDer 1926 in Sendenhorst geborene Bildhauer Bernhard Kleinhans gehört zu den bedeutendsten Künstlern Westfalens im 20. Jahrhundert.
Nach dem Schulbesuch studierte er an der Werkkunstschule Münster und dann an der Akademie der Bildenden Künste in München.
Kleinhans lebte und arbeitete in Sendenhorst, neben seinem Wohnhaus hatte er sein Atelier, in dem er auch aufgrund seiner handwerklichen Fähigkeiten seine Bronzeskulpturen selbst goss und bearbeitete.
Kleinhans starb am 22. Oktober 2004.
Seine Skulptur ,,Das Menschenpaar‘‘ ist eine Dauerleihgabe des Kreiskunstvereins an die Stadt.
Halbfigur mit Haarsträhne | Lutz Brockhaus
,,Halbfigur mit Haarsträhne'' Lutz BrockhausLutz Brockhaus geboren 1945 in Berlin, studierte 1966 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste.
1971 wurde er Meisterschüler. Ab 1972 war er Assistent von Waldemar Grzimek an der Technischen Hochschule Darmstadt. Dort erhielt er 1974 einen Lehrauftrag und wurde 1977 Dozent.
1981 wurde er zum Professor für Plastik an die FH in Aachen berufen. Diese Professur hatte er bis 2000 inne.
Er lebte und arbeitete in den letzten Jahren in Darmstadt und auf Sardinien.
Er starb am 1. September 2016 in Darmstadt.
Die Familie | Otmar Alt
"Die Familie" Otmar AltDer Künstler Otmar Alt wurde 1940 in Wernigerode im Harz geboren.
Otmar Alts oft farbenfrohe Bilder wirken vordergründig meist heiter verspielt. Bei näherer Betrachtung entfalten sich tiefgründige und komplexe Geschichten.
Im Jahr 2001 entwickelte Otmar Alt die Skulpturen für die Landesgartenschau in Oelde, darunter das Werk "Die Familie". Passend dazu hat er der Stadt Oelde Würfel gewidmet, die bis heute noch an der Autobahn A2 stehen, Ausfahrt Oelde.
Hermann Johenning Gedenkstein
Hermann Johenning GedenksteinDieser Gedenkstein, erinnert an den Oelder Bürgermeister Hermann Johenning (1919-1936).
Dieser legte den Grundstein zur Verwirklichung eines Stadtparks in Oelde.
Aus diesem ist im Laufe der Geschichte der Vier-Jahreszeiten-Park entstanden.
August Euler Gedenkstein
August Euler GedenksteinDieser Gedenkstein, erinnert an den deutschen Ingenieur und Manager August Euler, der als erster Inhaber eines ,,Flugzeugführerscheins‘‘ und Flugpionier Bekanntheit erlangte.
Wasserhahn BIG BLUE | Fließende Jahreszeiten 2012/13
"Wasserhahn" Klasse 10 der Theodor-Heuss-Schule OeldeKunstprojekt der Klasse 10 der Theodor-Heuss-Schule Oelde in Kooperation mit dem Ausbildungszentrum der Firma Haver & Boecker, dem Kindermuseum KLIPP KLAPP, unterstützt von der Sparkasse Münsterland Ost.




